Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg

Schlagwort: Jahrgangsstufe 7 (Seite 1 von 4)

„Mach was!“-Projekt: Schüler der Josef-Zerhoch-Mittelschule bauen ein Kugellabyrinth

Mit Begeisterung, handwerklichem Geschick und vielen kreativen Ideen nehmen neun Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufe der Josef-Zerhoch-Mittelschule am deutschlandweiten Wettbewerb „Mach was!“ teil. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen praxisnah zu zeigen, wie spannend Handwerk sein kann – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gemeinsam bauen die Jugendlichen ein Kugellabyrinth, das nicht nur Geschick, sondern auch Teamarbeit erfordert.

Teamwork und handwerkliches Können
Unter fachkundiger Anleitung planen, sägen, schleifen und montieren die Schülerinnen und Schüler ihr einzigartiges Labyrinth aus Holz und Plexiglas. Jeder Arbeitsschritt bietet neue Herausforderungen – vom präzisen Zuschneiden der Materialien bis hin zur konstruktiven Gestaltung der Spielfläche. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur den sicheren Umgang mit Werkzeugen, sondern auch, wie wichtig Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen im Handwerk sind.

Unterstützung durch die Firma Aerotech
Ein besonderer Dank gilt der Firma Aerotech, die das Projekt großzügig unterstützt. Das Unternehmen übernimmt die Kosten für die Plexiglasscheibe im Wert von 155€ – ein zentraler Bestandteil des Kugellabyrinths, der das Innenleben sichtbar macht und das Spiel zu einem echten Hingucker werden lässt.

Ein Gewinn für alle
Durch das „Mach was!“-Projekt erleben die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie vielfältig und kreativ handwerkliche Berufe sein können. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die an diesem gewinnbringenden Projekt teilnehmen durften, profitieren davon. Zukünftig können alle Lernenden in den Pausen das 1,2m mal 1,2m große Geschicklichkeitsspiel testen und bei Teamwork ihr ruhiges Händchen beweisen.
Mit Engagement, Spaß und Teamgeist zeigen die Jugendlichen: „Mach was!“ – das heißt, aus Ideen Wirklichkeit werden zu lassen!

Wandertag der Klasse 7a

Am diesjährigen Wandertag besuchte die Klasse 7a die Tennisanlagen in Peißenberg. Das schöne Wetter ließ einige packende Duelle im Feldtennis und im Padeltennis zwischen den SchülerInnen zu.

Regen, Pommes & Abenteuer – Die 7. Klassen auf Hüttentour zur Fritz-Putz-Hütte

Vom 21. auf den 22. Juli 2025 machten sich 24 mutige Siebtklässlerinnen und Siebtklässler der Klassen 7a, 7b und 7M gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Urban-Roth, Frau Vogelmann, Frau Schäfer und Herrn Gladiator auf zur Fritz-Putz-Hütte in der idyllischen Bleckenau – ein Ausflug, der mehr als nur Wanderstiefel forderte.
Schon der Start hätte spannender kaum sein können: Am Montagmorgen erwartete uns nicht nur strömender Regen, sondern auch die Auswirkungen eines vorhergehenden Sturms. Umgestürzte Bäume und blockierte Wege machten die Bleckenau unpassierbar. Der Weg zur Hütte? Vorübergehend gesperrt – ein Durchkommen ungewiss.

Pommes statt Panorama
Doch anstatt Trübsal zu blasen (was bei dem Wetter leicht gewesen wäre), wurde kurzerhand umdisponiert: Pommes beim Dorfwirt und eine kleine, idyllische Wanderung ans Ende des Alpsees standen auf dem Ersatzprogramm. Auch nicht schlecht – vor allem, wenn man bedenkt, dass einige Schüler mit schwer bepackten Rucksäcken tapfer marschierten, denn es handelte sich um eine Selbstversorgerhütte.

Durchkommen um halb zwei – endlich los!
Gegen 13:30 Uhr war es dann soweit: Der Weg wurde freigegeben und der Jubel war in ganz Hohenschwangau zu hören. Die Regenjacken konnten ausgezogen werden, die Motivation stieg – wir konnten endlich zur Hütte gehen! Der Aufstieg war zwar stellenweise noch matschig, aber landschaftlich wunderschön und führte vorbei am weltberühmten Schloss Neuschwanstein. Nicht nur das Schloss sorgte für Staunen, auch einige besonders interessant gekleidete Touristengruppen wurden zum heimlichen Highlight der Strecke.

Hütte mit Herz – und ohne WLAN
Oben angekommen wartete die top gepflegte Fritz-Putz-Hütte auf uns – mit allem, was ein echtes Hüttenerlebnis ausmacht: Schlafplätze unter dem Dach, Gemeinschaftsräume zum Kochen und vor allem – kein Handynetz. Für viele Schüler der einzige wirkliche Wehmutstropfen des Abenteuers. Doch so blieb mehr Zeit zum Spielen, Ratschen, Kochen und Aufräumen – was alle mit Bravour meisterten. Nudeln mit Tomatensoße oder Pesto standen auf dem Menüplan – zwar leicht versalzen, aber mit Liebe gekocht.

Wecker oder Weckruf?
In der Nacht dann das nächste Highlight – oder für manche eher ein Tiefpunkt: Um halb fünf piepste ein Wecker. Leider wurde nur die Lehrerin wach, der betreffende Schüler schlummerte selig weiter – von dem Drama bekam er erst beim Frühstück etwas mit.

Rückweg mit Aussicht
Am nächsten Morgen wurde die Hütte im Rekordtempo sauber gemacht – selten war eine Hütte so schnell wieder aufgeräumt. Auf dem Rückweg blieb noch Zeit für einen kurzen Abstecher zur Marienbrücke, die spektakuläre Ausblicke auf Schloss und Umgebung bot – ein würdiger Abschluss für zwei Tage voller Wetter, Wanderung und wunderbarer Erinnerungen.

Ende gut – Wiederholung geplant
Trotz Regen, gesperrtem Weg und fehlendem WLAN: Die Stimmung war durchgehend super! Teamgeist, Humor und der eine oder andere Pommes-Trost machten die Hüttentour zu einem echten Abenteuer, das Schüler wie Lehrer nicht so schnell vergessen werden.

Vielen Dank allen Beteiligten für ihren Einsatz!

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