Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg

Schlagwort: Technik (Seite 1 von 3)

„Mach was!“-Projekt: Schüler der Josef-Zerhoch-Mittelschule bauen ein Kugellabyrinth

Mit Begeisterung, handwerklichem Geschick und vielen kreativen Ideen nehmen neun Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufe der Josef-Zerhoch-Mittelschule am deutschlandweiten Wettbewerb „Mach was!“ teil. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen praxisnah zu zeigen, wie spannend Handwerk sein kann – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gemeinsam bauen die Jugendlichen ein Kugellabyrinth, das nicht nur Geschick, sondern auch Teamarbeit erfordert.

Teamwork und handwerkliches Können
Unter fachkundiger Anleitung planen, sägen, schleifen und montieren die Schülerinnen und Schüler ihr einzigartiges Labyrinth aus Holz und Plexiglas. Jeder Arbeitsschritt bietet neue Herausforderungen – vom präzisen Zuschneiden der Materialien bis hin zur konstruktiven Gestaltung der Spielfläche. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur den sicheren Umgang mit Werkzeugen, sondern auch, wie wichtig Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen im Handwerk sind.

Unterstützung durch die Firma Aerotech
Ein besonderer Dank gilt der Firma Aerotech, die das Projekt großzügig unterstützt. Das Unternehmen übernimmt die Kosten für die Plexiglasscheibe im Wert von 155€ – ein zentraler Bestandteil des Kugellabyrinths, der das Innenleben sichtbar macht und das Spiel zu einem echten Hingucker werden lässt.

Ein Gewinn für alle
Durch das „Mach was!“-Projekt erleben die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie vielfältig und kreativ handwerkliche Berufe sein können. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die an diesem gewinnbringenden Projekt teilnehmen durften, profitieren davon. Zukünftig können alle Lernenden in den Pausen das 1,2m mal 1,2m große Geschicklichkeitsspiel testen und bei Teamwork ihr ruhiges Händchen beweisen.
Mit Engagement, Spaß und Teamgeist zeigen die Jugendlichen: „Mach was!“ – das heißt, aus Ideen Wirklichkeit werden zu lassen!

Holzbearbeitung mal anders – Drechseln mit Herrn Spreng

Im Rahmen des Technikunterrichts hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse die Gelegenheit, unter der Anleitung von Herrn Spreng, einem externen Anbieter, das Drechseln zu erlernen.

Salz- und Pfefferstreuer sowie Kerzenständer

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse widmeten sich der Herstellung von Salz- und Pfefferstreuern sowie Kerzenständern. Mit viel Eifer und Kreativität gingen sie an die Arbeit und konnten beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Baseballschlägeranhänger und Kugelschreiber

Die 9. Klasse hatte die Aufgabe, Baseballschlägeranhänger und Kugelschreiber zu gestalten. Auch hier zeigten die Schüler großes Engagement und Freude am Drechseln, was sich in den tollen Endprodukten widerspiegelte.

Fazit

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Die Schüler waren mit Eifer dabei und konnten ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein großer Dank geht an Herrn Spreng für seine kompetente Anleitung und Unterstützung, die maßgeblich zu den hervorragenden Ergebnissen beigetragen hat.
Diese Erfahrung hat nicht nur das Interesse an der Holzbearbeitung geweckt, sondern auch das kreative Potenzial der Schüler gefördert.

Spannender Technikunterricht der 8. Klasse

Kooperation mit der Fa. Hoerbiger – Schüler fertigen Namensschilder

Im Rahmen des Technikunterrichts haben die Schüler die Firma Hoerbiger und Metallbearbeitende Berufe kennengelernt und durften ein Namensschild anfertigen.

Zu Beginn kam der Ausbildungsmeister Herr Domesle mit drei Lehrlingen an die Schule. In einer informativen Präsentation stellten die Lehrlinge die Firma vor, erläuterten ihre Produkte und Dienstleistungen sowie die verschiedenen Ausbildungsberufe der Metallverarbeitung.

Anschließend entwarfen die Schüler mit Unterstützung der Lehrlinge individuelle Namensschilder. Diese kreative Aktivität förderte nicht nur das Verständnis für Design, sondern auch die Teamarbeit und Kommunikation zwischen den Schülern und Lehrlingen. Zudem erstellten die Schüler eine Koordinatenliste für die Programmierung der CNC-Fräsmaschine.

Der zweite Besuch bei der Firma Hoerbiger stellte den Höhepunkt des Projekts dar. Unter Anleitung und Kontrolle der Lehrlinge programmierten die Schüler die CNC-Fräsmaschinen, um ihre Namensschilder zu fräsen.

Nach der Programmierung frästen die Maschinen die Namensschilder, und die Schüler hatten die Möglichkeit, die Oberflächen in der Lehrlingswerkstatt von Hand zu bearbeiten. Diese praktische Erfahrung vermittelte den Schülern ein Gefühl der Zufriedenheit und des Erfolgs.

Der Tag endete mit einer kurzen informativen Führung durch die Lehrlingswerkstatt, bei der die Schüler weitere Einblicke in die Arbeitsabläufe und Technologien erhielten. Bei einer kleinen Stärkung gab es die Möglichkeit des Austausches in entspannter Atmosphäre.

Wir danken der Fa. Hoerbiger herzlich für die tolle Zusammenarbeit und die Möglichkeit, den Schülern wertvolle praktische Erfahrungen zu bieten. Die Schüler hatten großen Spaß und werden die erlernten Fähigkeiten und Eindrücke sicherlich noch lange in Erinnerung behalten!

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