Josef-Zerhoch-Mittelschule Peißenberg

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Begeisterung pur in der verlängerten Werkstatt – Technik-M-Schüler zu Gast bei Ept in Peiting

Drei Vormittage lang tauchten die Schülerinnen und Schüler der M-Klasse im Technik-Unterricht in die Lehrlingswerkstatt der Firma Ept in Peiting ein – mit sichtbarer Freude und großem Tatendrang.
Mit leuchtenden Augen, vollen Werkbänken und noch vollerem Tatendrang: Drei Vormittage lang durften die Schülerinnen und Schüler der M-Klasse im Rahmen des Technik-Unterrichts in die Lehr-lingswerkstatt der Firma Ept in Peiting eintauchen – und erlebten dabei, wie faszinierend, präzise und kreativ Metallbearbeitung sein kann.

Lernen am echten Werkstück – mit Herz, Hand und Hirn
Herzstück war ein „TikTok-Spiel“. Gefertigt an der Drehbank, an Fräs- und Bohrmaschine sowie in sorgfältiger Handarbeit. Schritt für Schritt wurde unter fachkundiger Aufsicht und Anleitung eigen-ständig an den Maschinen gefertigt. Vom Spannen des Materials, präzises Drehen und Fräsen bis hin zum Bohren und dem finalen Finish. Aus Rohmaterial wurde ein funktionierendes, selbstgebautes Spiel – spürbarer Lernerfolg, der in den Händen liegt. Zusätzlich durften sie noch zwei kleine weitere Werkstücke an der Werkbank herstellen.

Gold wert: 1:1-Betreuung
Jede Schülerin und jeder Schüler wurden von einem Lehrling begleitet – fachlich präzise, menschlich nah. Diese Betreuung vermittelte Sicherheit, Technik-Know-how und Vertrauen in die eigenen Fähig-keiten und die Schüler konnten sich persönlich austauschen.

Beruf hautnah: Werkzeugmechaniker und Industriemechanik im Fokus
Der Beruf Werkzeugmechaniker/in wurde greifbar: Arbeitssicherheit, Maßhaltigkeit, Werkstoffkunde, das Lesen einfacher Zeichnungen wurde praxisnah erlebt. Viele entdeckten: Präzision, Köpfchen, Ge-nauigkeit und Teamgeist führen zu Ergebnissen, auf die man stolz sein kann.

Begeisterung, die ansteckt
Die Rückmeldungen der M-Klasse sind eindeutig: volle Motivation, große Freude am Selbermachen und echtes Interesse an der Technik. Der Funke ist übergesprungen – nicht nur, weil Maschinen be-eindruckend sind, sondern weil die Jugendlichen spürten, was möglich ist, wenn man es selbst in die Hand nimmt.

Ein herzliches Dankeschön
Großer Dank gilt der Firma Ept, den Ausbildungsmeistern und den engagierten Lehrlingen. Sie haben ihre Werkstatt, ihr Wissen und ihre Zeit großzügig geöffnet. Damit haben sie an diesen drei Vormitta-gen wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt ermöglicht, Begeisterung geweckt. Dabei wurde gelernt, gelacht, gefeilt, gefräst und Zukunft greifbar gemacht.

„Mach was!“-Projekt: Schüler der Josef-Zerhoch-Mittelschule bauen ein Kugellabyrinth

Mit Begeisterung, handwerklichem Geschick und vielen kreativen Ideen nehmen neun Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufe der Josef-Zerhoch-Mittelschule am deutschlandweiten Wettbewerb „Mach was!“ teil. Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen praxisnah zu zeigen, wie spannend Handwerk sein kann – und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gemeinsam bauen die Jugendlichen ein Kugellabyrinth, das nicht nur Geschick, sondern auch Teamarbeit erfordert.

Teamwork und handwerkliches Können
Unter fachkundiger Anleitung planen, sägen, schleifen und montieren die Schülerinnen und Schüler ihr einzigartiges Labyrinth aus Holz und Plexiglas. Jeder Arbeitsschritt bietet neue Herausforderungen – vom präzisen Zuschneiden der Materialien bis hin zur konstruktiven Gestaltung der Spielfläche. Dabei lernen die Jugendlichen nicht nur den sicheren Umgang mit Werkzeugen, sondern auch, wie wichtig Zusammenarbeit und Durchhaltevermögen im Handwerk sind.

Unterstützung durch die Firma Aerotech
Ein besonderer Dank gilt der Firma Aerotech, die das Projekt großzügig unterstützt. Das Unternehmen übernimmt die Kosten für die Plexiglasscheibe im Wert von 155€ – ein zentraler Bestandteil des Kugellabyrinths, der das Innenleben sichtbar macht und das Spiel zu einem echten Hingucker werden lässt.

Ein Gewinn für alle
Durch das „Mach was!“-Projekt erleben die Schülerinnen und Schüler hautnah, wie vielfältig und kreativ handwerkliche Berufe sein können. Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die an diesem gewinnbringenden Projekt teilnehmen durften, profitieren davon. Zukünftig können alle Lernenden in den Pausen das 1,2m mal 1,2m große Geschicklichkeitsspiel testen und bei Teamwork ihr ruhiges Händchen beweisen.
Mit Engagement, Spaß und Teamgeist zeigen die Jugendlichen: „Mach was!“ – das heißt, aus Ideen Wirklichkeit werden zu lassen!

Holzbearbeitung mal anders – Drechseln mit Herrn Spreng

Im Rahmen des Technikunterrichts hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse die Gelegenheit, unter der Anleitung von Herrn Spreng, einem externen Anbieter, das Drechseln zu erlernen.

Salz- und Pfefferstreuer sowie Kerzenständer

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse widmeten sich der Herstellung von Salz- und Pfefferstreuern sowie Kerzenständern. Mit viel Eifer und Kreativität gingen sie an die Arbeit und konnten beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Baseballschlägeranhänger und Kugelschreiber

Die 9. Klasse hatte die Aufgabe, Baseballschlägeranhänger und Kugelschreiber zu gestalten. Auch hier zeigten die Schüler großes Engagement und Freude am Drechseln, was sich in den tollen Endprodukten widerspiegelte.

Fazit

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Die Schüler waren mit Eifer dabei und konnten ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein großer Dank geht an Herrn Spreng für seine kompetente Anleitung und Unterstützung, die maßgeblich zu den hervorragenden Ergebnissen beigetragen hat.
Diese Erfahrung hat nicht nur das Interesse an der Holzbearbeitung geweckt, sondern auch das kreative Potenzial der Schüler gefördert.

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